Gefährten Belegaers
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Mallenglîël

Mallengliel
(@mallengliel)
Verwandter der Gefährten

 

Diese Elbin liebt Arda und reist seit einiger Zeit durch Mittelerde. Es ist deutlich in ihren blauen Augen zu erkennen, dass sie nie das Licht der zwei Bäume gesehen hat und ein Elda kann mit Sicherheit auch erkennen, dass sie bisher nicht im Segensreich gewesen ist. 

Sie meidet die Gesellschaft anderer. Von manchen wurde sie daher bereits "Erebreneth" genannt, weil sie allein durch die Welt streunt und ihr Schicksal einsam erduldet. Über ihre Vergangenheit spricht sie nicht offen.

Wenn einmal jemand ihr begegnet, der sie aus früheren Tagen kennen könnte, so streitet sie dies doch immer ab, soweit das möglich ist. Spätestens dann, wenn sie sich als Mallenglîël vorstellt, hätte ihr Gegenüber keinen haltbaren Grund mehr, an eine frühere Bekanntschaft zu denken, und würde sie eher als Fremde mit zufälliger Ähnlichkeit zu einer anderen Person betrachten. 

Man kann ihr nicht ansehen, dass sie verheiratet ist, weil sie nicht verheiratet ist. 

Manch einer kennt möglicherweise die Briefe eines Halblingmädchens an ihren Bruder, welche über eine auenländische Zeitschrift der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, und in ebenjenen Briefen ist dann und wann die Rede von dieser Elbin, Mallenglîël, welche das Halblingmädchen auf einer Reise begleitete. Die besagte Reise liegt nunmehr in der Vergangenheit und die Elbin wandert wieder allein durch Mittelerde. 

 

Zur Beschreibung der äußerlichen Erscheinung der Elbin soll eine kleine Zusammenstellung an Auszügen dieser Briefe dienen:

 

„[…]Sie sah mit ihrer robusten Kleidung irgendwie aus wie jemand, der im Kampf erfahren ist. […] Die Elbin hat jedenfalls ganz wunderschönes honiggoldenes Haar! Nicht so hell oder gelb oder weißblond, es sieht fast aus wie unser klarer Wildblütenhonig.[…]“

„[…]Ich hatte vorher gar nicht so richtig mitbekommen, dass sie ein Schwert hat. Sie trägt es immerhin auch auf dem Rücken, unter ihrem Mantel. Hübsch sieht es aber aus! Die Klinge ist ganz gerade und leuchtet schön im Licht. Der Griff ist hübsch verziert mit hellblauen Mustern und Steinen. Das ist ein richtiges schönes Elbenschwert. […] Es ist seltsam, als sie das Schwert geputzt hat und Elben vorbei kamen, hat sie vor allem den Griff verdeckt, geradezu versteckt hat sie die Waffe. Sie meinte dann zu mir, dass das Schwert schon alt sei und sie keine Lust auf zu viele Fragen habe. […]“

„[…]Oh, mir fällt dabei ein, dass ich gesehen habe, dass Mallenglîël an einer Kette um den Hals einen silbernen Ring trägt. Hübsch ist der Ring, sehr schön verziert, aber nicht zu doll, und er sieht nicht ganz so aus wie der Elbenschmuck, den ich in Bruchtal gesehen habe. […]“

 

Außer diesen Dingen könnte man bei einer Begegnung mit dieser Elbin ihren hölzernen Bogen bemerken, welchen sie stets bei sich trägt. Jener Bogen hat ihr mit Sicherheit bereits viele Jahre lang gute Dienste geleistet, und dennoch erkennt man, wie es bei Elbenwerken üblich ist, kaum eine Spur von Gebrauch. Das Holz ist mit elbischen Schnitzereien, die an Blattwerk erinnern, verziert, ansonsten aber relativ schlicht. 

Falls die Elbendame ihre Stimme erheben sollte, würde man einen wohlklingenden, melodischen und recht tiefen Ton (, der bereits des Öfteren mit warmem Honig verglichen wurde) wahrnehmen, welcher im Allgemeinen bei gut gesinnten Wesen ein Gefühl der Beruhigung und Entspannung hervorzurufen vermag. 

 

Über all diese Informationen kann eine Person theoretisch verfügen, wenn sie der Elbin Mallenglîël begegnet. (Dazu kommen natürlich alle Informationen aus den Briefen des Halblingmädchens, wenn man diese Briefe gelesen haben sollte.)

mallenscreen

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Bildnachweis: zu sehen ist ein Screenshot aus dem Spiel "Der Herr der Ringe Online", welcher nachträglich bearbeitet worden ist. https://www.lotro.com/de

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 12/05/2021 5:10 pm