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Die Reise der Elben von Guruth nach Meluinen

Valimaro
(@valimaro)
Verwandter der Gefährten

Zur Einordnung: Die folgende Zusammenfassung der Reise der elbischen Gemeinschaft von Guruth nach Meluinen ist nicht als Tagebucheintrag iC aus der Sicht eines Elben zu lesen, sondern dient OOC lediglich einer kurzen Beschreibung, wie die Reise im Rollenspiel verlaufen ist, da wir die Reise nicht ausspielen, sondern direkt in Meluinen am Dienstag (10.08.) starten werden. Sie wird zum besseren Lesefluss allerdings aus Sichtweise eines Elben geschrieben, der individuell mit jedem Elben aus der Gemeinschaft gleichgesetzt werden könnte, formuliert. 

 

Die Reise der Elben von der Feste Guruth in den Einsamen Landen nach Meluinen in den Nordhöhen

 

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Nachdem wir unser kleines Lager abseits der Menschen am Rande der Ruinen der Eglain, die sie Guruth nennen, aufgeschlagen hatten, blieb unsere Anwesenheit zu unserem Bedauern nicht lange unbemerkt. Unser Erscheinen sorgte für manche Gestalten für großes Aufsehen und wir wurden teilweise sehr misstrauisch beäugt, um nicht zu sagen "angegafft". Auch störte uns ein Mensch, der zu neugierig schien und den Argyledir unsanft fortschickte, um uns nicht weiter zu belästigen. 

 

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Wir blieben nur einige Stunden in der Feste Guruth, da wir uns beobachtet fühlten und die Wachen aus Imladris sich dazu entschieden, sofort bei Sonnenaufgang in Richtung der Wetterberge aufzubrechen. Argyledir hatte offenbar eine genaue Wegstrecke geplant, die wir einschlugen, um nicht an weiteren Siedlungen der Menschen vorbeizukommen.

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Wir sattelten unsere Pferde, verstauten den Proviant und Ausrüstung und ritten gemeinsam auf der großen Oststraße in Richtung des Breelandes. Nach ein paar Stunden sahen wir in einiger Entfernung die Ruinen des Amon Sûl als warnendes Mahnmal für die Schrecken, die dieses Land in eine karge Ödnis verwandelt hatte, am Horizont aufragen. Wir verließen die Oststraße und durchquerten die hiesige Umgebung, um uns nahe der Wetterberge ein paar Waldläufern anzuschließen, die hier rasteten.

 

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Diese hatten ihr Lager am Fuße der Wetterspitze aufgeschlagen, an der Westseite, die entfernt der Oststraße lag. Damit war ausgeschlossen, dass Durchreisende in Richtung des Breelandes zufällig auf dieses Lager stießen und wir hier unter uns waren. Die Waldläufer erzählten uns von etwaigen Gefahren, die uns auf der Reise gen Norden bevorstanden. Wir teilten das Brot und die Suppe mit ihnen und schlugen ein gemeinsames Nachtlager auf, denn die Waldläufer des Nordens sind seither unsere Verbündeteten und als wir Candaith unter ihnen entdeckten, scheuten wir uns nicht davor, ihnen anzuvertrauen, dass wir im Auftrag Elronds unterwegs wären. Candaith besprach sich mit Argyledir und gemeinsam überlegten sie bis tief in die Nacht, wie man am unauffälligsten über die Wetterberge in die nördlichen Höhen gelangen könne. An diesem Abend wurden viele Geschichten erzählt, Lieder gesungen und Erinnerungen an vergangene Zeiten ausgetauscht.

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Am nächsten Morgen machten wir uns bereit, unseren Weg Richtung Norden einzuschlagen. Wir würden das von Menschen bewohnte Breeland, vor allem Bree, möglichst weitläufig umgehen und nahe der Mückenwassermoore entlang reiten, um auf keine Menschen oder Gefährlicheres zu stoßen. Candaith und Argyledir besprachen sich noch am frühen Morgen, denn der Waldläufer warnte uns davor, Richtung Düsterweihe zu reiten, einem entlegenen Ort in den Wetterbergen, der seitdem Sturz Mordors von flüchtigen Bilwissen überlaufen worden wäre. Also schlugen wir einen anderen Pfad ein und überquerten den Fluss Rausprung etliche Stunden nachdem wir die Waldläufer und ihr Lager hinter uns gelassen hatten.

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Nahe der verlassenen Ruine Gondrinn wurden wir kurz von einem Rudel Wölfe aufgehalten, die unsere Fährte gewittert hatten. Allerdings stellte das Rudel keine Bedrohung für uns dar, denn sie mieden uns aus sicherer Entfernung. So wussten wir aber, dass wir zumindest von den wilden Tieren dieser einsamen Lande wahrgenommen wurden. Ansonsten verlief dieser Teil der Wegstrecke ereignislos. Wir kamen schnell voran und in einiger Entfernung konnten wir bereits den Mückenwasserpass erkennen, den wir umgingen, um nicht im Morast stecken zu bleiben. 

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An diesem Tag rasteten wir schließlich nahe des verlassenen Wetterwegs, auf dem wir etliche Meilen unseres Weges bereits zurückgelegen hatten. Wir genossen die Ruhe in dieser sternenklaren Nacht und lediglich das Aufheulen der Wölfe, die uns gefolgt waren, störte die friedliche Atmosphäre in den Wetterbergen. Wir alle fragten uns an diesem Abend am Lagerfeuer, ob wir von anderen Mächten verfolgt würden? Doch dafür fanden wir keinerlei Anzeichen. Wir ließen stündlich Wachen umherstreifen, um die Umgebung fortwährend im Auge behalten zu können. Dort war nichts. Wir waren allein.

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Am nächsten Morgen ließen wir zunächst den Wetterweg hinter uns und vor uns erstreckten sich das Hochland der Wetterberge, denen wir nun endgültig den Rücken zukehrten. Argyledir machte uns nach einigen Stunden darauf aufmerksam, dass wir schließlich die Grenze zum Breeland passiert hätten und nordöstlich der Mückenwassermoore reiteten. Vor uns erstreckte sich eine karge und unbewohnte Landschaft, genau der Weg, den wir für die Reise in die nördlichen Höhen ausgewählt hatten. An diesem Tag legten wir eine gute Strecke unseres Weges zurück und machten schließlich in sicherer Entfernung zur alten Festung Alagos eine Rast. Des Nachts war es hier zu gefährlich, um in denselben Tempo weiterzugaloppieren. Deshalb schlugen wir unser Lager in einem trichterförmigen Tal auf, das gut einsehbar war. Östlich von uns konnten man in weiter Ferne die Ausläufer des Chetwaldes erkennen, der die Grenze zu dieser Ödnis, in der wir reisten, markierte.

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Auch am nächsten Morgen konnten wir nicht wirklich erkennen, dass wir im Breeland waren, denn die Landschaft aus kargem Fels und Steppe ließ eher darauf vermuten, dass wir noch in den Einsamen Landen waren. Allerdings hatten wir die Wetterberge schon etliche Stunden hinter uns gelassen, als er dann endlich in Sichtweite unserer Gruppe kam - der See Nen Harn.

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Der Nen Harn markiert eine der regionalen Grenzen zu den nördlichen Höhen und gilt als unbewohnt. Was für ein Anblick! Nach Tagen kargen Ödlands kamen wir wieder mit kräftigeren Farben der Natur in Berührung und sahen wieder frisches Gras, Bäume und klares Wasser. Wir rasteten am östlichen Ufer des Nen Harns und schlugen in Ufernähe unser Nachtlager auf. Von dieser Stelle aus konnten wir fast bis zur Mitte des spiegelklaren Sees schauen. Wir kamen unserem Reiseziel stetig näher und noch immer hatten wir keine Spuren und Hinweise darauf entdecken können, das uns jemand oder etwas folgte.

An diesem Abend tauschten wir unser Wissen über die uns bevorstehende Reisestrecke aus, so stellten wir fest, dass wir uns vor allem von der von Orks bevölkerten Festung Nan Wathren fernhalten sollten und auch die Höhlensysteme von Taur Gonwaith mit ihren Kreaturen wären zu meiden, wenn wir sicher und unbeschadet nach Meluinen gelangen wollten. 

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Am nächsten Morgen warteten wir ab, bis die Sonne am höchsten Stand und ritten dann in Richtung Taur Gonwaith und zwar in dem Wissen, dass die oberirdischen Ruinen dort zu dieser Tageszeit mit keinen dunklen Kreaturen bevölkert wären, da sie das Licht der Sonne mieden. Und so überquerten wir diese für uns gefährliche Stelle ohne Sichtkontakt mit den Wesen, die hier des Nachts ihr Unwesen trieben und in den Höhlen unter uns lebten.

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Nachdem wir dann etliche Stunden ohne Gefahr und Sorgnis durch den Wald von Meluinen geritten waren, erreichten wir die Elbensiedlung in den nördlichen Höhen zum Sonnenuntergang und waren endlich am Ziel unserer Reise angekommen.

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 08/08/2021 9:05 am
Mallengliel und Halldin gefällt das
Halldin
(@halldin)
Freund der Gefährten

Kurze Korrektur: Wir treffen uns am Dienstag schon noch in der Feste Guruth um die Abreise auszuspielen, wir treffen uns also nicht direkt in Meluinen. Dahin wird der freundliche Hauptmann von Nebenan die Gruppe nach der Abreise rufen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 08/08/2021 11:02 am
Mallengliel gefällt das
Rodviel
(@rodviel)
Vertrauter der Gefährten

Oh, dann war es das also schon in der Feste Guruth...

AntwortZitat
Veröffentlicht : 08/08/2021 7:46 pm
Mallengliel
(@mallengliel)
Verwandter der Gefährten

Wir haben immerhin einen engen Zeitplan x3

 

 

 

Vielen vielen Dank für den fantastischen Reisebericht! Dadurch wissen wir, was in der Zeit geschehen ist und können uns Gedanken dazu machen. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 08/08/2021 8:47 pm
Halldin
(@halldin)
Freund der Gefährten

@rodviel Ja, das war es schon. Wir sind ja schließlich nur auf der Durchreise, unser Ziel ist ja Meluinen ^^

AntwortZitat
Veröffentlicht : 08/08/2021 9:21 pm