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Persönliche Niederschrift einer Elbin

Mallengliel
(@mallengliel)
Verwandter der Gefährten

Persönliche Niederschrift einer Elbin

 

Cirth.

 

 

Für das Aufzeichnen des Textes wurden die Cirth bzw. Angerthas Daeron als Schriftzeichen verwendet. Die Inhalte sind in einem sich vom allgemeinen Sindarin unterscheidenden Dialekt oder vielleicht sogar in einer anderen Sprache verfasst. Formulierungen sind relativ häufig veraltet oder anspruchsvoll, meist jedoch kurzgehalten. (Unterschiede sind unter anderem: th statt nn ; d statt dh ; dh statt l ; mh statt v ; a oder e statt ae ;  -i als Pluralendung ;  -a als Genitivendung) Geschrieben wurde und gelesen wird von rechts nach links. Das entsprechende Buch befindet sich im Besitz der Elbin Mallenglîël, welche es für andere unzugänglich aufbewahrt. Nachfolgend eine Übersetzung. 

 

 

 

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 22/07/2021 1:32 pm
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Mallengliel
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( Tag / Abend 0 )

 

Verwunderung und Bedenken weilen noch bei mir in Gedanken an die Kette der nebligen Gipfel und die dort von mir wahrgenommene Stille. Üble Kreaturen zerstreuen sich ohne Befehlenden nach und nach. Ich sollte beruhigt sein. Die Pässe sind noch nicht sicher, eine differente Annahme wäre verfrüht getroffen. Verzweiflungsreaktionen der Ungetüme sind nicht zu unterschätzen. Nach meiner jüngst zurückliegenden Wanderung im vertrauten Schnee besuche ich die Kluft des tiefen Tals. Die Zuflucht verspricht einen Moment der Rast. Auf meinem Weg zum rauschenden Wasser wurde ich einer kleinen Elbenschar gewahr, sie boten mir einen Platz an und ich gesellte mich zu ihnen. Ein Unterfangen, bedrohlich in besonderer Art, hatte die Gruppe zusammengeführt. Sie würden einen Bogen gut gebrauchen können. Meine Harfe scheint ihnen von Nutzen zu sein, oder sie denken dies. Mein Bogen verfehlte selten ein Ziel, ich habe dennoch Zweifel. Sie wurden von Noldor angegriffen. Gegen Sternenvolk werde ich nicht kämpfen. Am künftigen Abend soll eine Besprechung stattfinden in der Bibliothek des Herren Elrond. Ich werde zugegen sein.

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Themenstarter Veröffentlicht : 22/07/2021 1:33 pm
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( Tag / Abend 1 )

 

Mehr Augenpaare als erwartet kann ich zwischen den Folianten erkennen. Viele kamen, um den Worten Elronds zu lauschen. Er sprach von einer Harfe, verloren, nun gefunden. Ein grau gebundenes Büchlein war dabei. Glanwen aus Doriath schrieb Gedanken auf diese nun als altertümlich geltenden Seiten. Sie verriet ihr Volk an einen Freund und wurde verbannt. Das Saiteninstrument, erschaffen von Melian, nutzte sie, um den Schutz des Waldes zu überprüfen. Der Klang wirke auf Träume, rufe Visionen hervor. Herr Elrond bedauert das Fehlen mehrerer Saiten und eines scheinbar früher in das Holz eingelassenen Gegenstandes. Die Gemeinschaft soll die Noldo Ahandiel am Lieblichen Gewässer aufsuchen, zeichnet sich diese wohl durch Handwerk des Instrumentenbauens aus. Gelegenheit zu Gesprächen mit einer aus der Gruppe, welche in Träumen Hîr Denethor erblickt hatte, bekam ich nach dem Verlassen des Hauses. Sie wirkte traumatisiert. In der Ruhe der Nacht wog ich für mich alle Möglichkeiten ab. Ich werde dieser Harfe folgen.

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Themenstarter Veröffentlicht : 22/07/2021 1:33 pm
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( Tag / Abend 2 )

 

Meine Vorbereitungen waren zu meiner Zufriedenheit abgeschlossen und als ich mich zum Wasser begeben wollte, traf ich auf einen Elben und eine, die von den Küsten stammt. Letztere äußerte sich abfällig zu Elu Thingol und Melian. Argwohn entstand, möchte ich schließlich nicht, dass die Elda die Harfe in irgendeiner Weise beschädigt. Das rauschende Wasser wirkte beruhigend und dies war ein glücklicher Umstand. 

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Themenstarter Veröffentlicht : 22/07/2021 1:34 pm
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( Tag / Abend 3 )

 

Vor dem gemeinsamen Aufbruch wurde die von Herrn Elrond gestellte Aufgabe wiederholt. Ein Hauptmann der Talkluft wird die Harfe stets verwahren, das kommt mir gelegen. Pferde wurden bereitgestellt, mit denen wir zum Eingezäunten Platz ritten. Wir werden von den Einsamen Landen über das Breeland in die Nordhöhen reisen. Ich hoffe inständig, dass wir Personenansammlungen meiden. Die Söhne Elronds unterstützen unser Unterfangen und kundschaften mit ihren Wachen die Umgebung aus. In Richtung des Hulstlandes fanden sie Blut. Ein Teil der Gruppe begab sich dorthin, um jene Spuren näher zu untersuchen, kehrte jedoch ohne Gefundenes zurück. Vermutlich hat die verwundete Noldo überlebt. Ich befürchte Schreckliches, das in der Zukunft liegt. Nach dem Eintreffen der Zurückgekehrten führte ich ein interessantes Gespräch mit einem Sinda des Grünwaldes. Anschließend übernehme ich einen Wachposten für die Nacht. Die Kluft des tiefen Tals hatte genügend Erholung geboten. Zum kommenden Morgen werden wir gen Westen weiterziehen.  

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Themenstarter Veröffentlicht : 22/07/2021 1:34 pm
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( Tag / Abend 4 )

 

In aller Ruhe verging die Nacht. Während meiner Wache bemerkte ich kaum Nennenswertes. Auf treuen Rössern, oder, wie es bei mir der Fall ist, aus der Kluft des tiefen Tals stammenden Reittieren, verließen wir den Eingezäunten Platz gen Westen. Späher der Söhne Elronds begleiteten uns bis zur Letzten Brücke. Nach Überqueren des Grauquells, welches zu Fuß geschah, wurden wir an der Weiterreise gehindert. Eine menschliche Wachfrau schützte leidenschaftlich ihre Heimat. Vor nicht mehr als zwei Tagen machte sie Bekanntschaft mit einer blonden Elbin und ihren vier Begleitern, jedoch verlief dieses Treffen unglücklich. Die Menschenfrau war nach zu vielen Fragen niedergeschlagen worden und begegnete uns dementsprechend mit Argwohn. Zum Zeichen der Freundschaft legte ein junger Elb unserer Gruppe seine Waffen nieder. Er beteuerte der Wache, wir hegen gute Absichten. Sie fasste letztendlich Vertrauen und führte uns zu einer Feste des Todes. Wir schlugen ein Lager auf. Die Wachleute begaben sich zum Rand des Gemäuers. In Gesellschaft der anderen verbleibe ich und gebe Acht, dass neugierige Menschen angemessenen Abstand halten. 

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Themenstarter Veröffentlicht : 04/08/2021 1:07 pm
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( Tag / Abend 5 )

 

Gelegen kam mir die Entscheidung des Hauptmannes, bereits zum Aufgang der Sonne weiterzureisen. Die menschlichen Blicke sorgten für additive Anspannung. Meine Blicke sorgten für angemessenen Abstand. Zuerst ritten wir entlang der Oststraße. Ich war beunruhigt. Schließlich verließen wir den offenen Weg, um nahe der Wetterberge das karge Land zu durchqueren. Waldläufer lagerten westlich des Berges des Windes. Die Wachbeauftragten entschlossen sich dazu, unsere anstehende Rast in Gesellschaft der Westmenschen zu verbringen. Das Lager befindet sich in einer Senke. Auf einer Anhöhe beobachte ich die Umgebung. Lieder vergangener Tage und Nächte vernehme ich. Von Zeit zu Zeit ist es recht angenehm, in einer Gemeinschaft zu reisen. 

 

 

 

Die Entscheidung, Menschensiedlungen zu meiden, begrüße ich ausdrücklich. Zum Morgen bewegen wir uns nordwärts. Nach der Überquerung des Rausprungs und einer kurzen Begegnung mit Wölfen passierten wir einige Ruinen aus Stein. Der Wetterweg, der für unsere Reise gewählt wurde, ist seit langer Zeit unbegangen. Wir lagern nahe des Weges. Wölfe haben uns verfolgt und heulen. Die Frage nach weiteren, andersartigen Verfolgern kam auf. Wir entschlossen uns dazu, stündliche Wachgänge auszuführen. In dieser Nacht entdeckte ich niemanden. Das Gehen blieb rastlos. 

 

 

 

Unser Weg führt uns auf nordöstlicher Seite an den Mückenwassermooren vorbei. Das Land ist weiterhin karg. Im Osten erstreckt sich der Chetwald. Die Tagesreise verlief ohne Nennenswertes. Wir rasten in einem Tal. Das Ausführen der Wachgänge behalte ich bei.  Weiteres Nachfragen bezüglich des Inspizierens der Harfe ist ertragslos. Der Hauptmann antwortete mir, recht ungehalten, ich solle mich bis zum Erreichen unseres Zieles gedulden.  

 

 

 

Das Reiten verlief ereignislos. Der Anblick des Südlichen Sees stimmte uns alle froher. Das Lager schlugen wir am östlichen Ufer auf. Zu jeder sich bietenden Gelegenheit suche ich die im Umkreis stehenden Bäume auf. Die Gruppe unterhielt sich über verschiedene Wege, die wir für die zukünftige Weiterreise einschlagen könnten. Genügend Gefahren sind vorhanden, die es zu meiden gilt. Die Pflanzen und Tiere des Seeufers sind ruhig. 

 

 

 

In der Mittagssonne ritten wir weiter, um nächtlichen Kreaturen nicht zu begegnen, die sich im Dunkeln in Ruinen bewegen. Zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs erreichten wir unser Ziel. Das Liebliche Gewässer ist friedlich. Alte Bäume wissen von vergangenen Zeiten zu berichten. Wir fragten nach der Harfenbauerin und erfuhren von ihrer Abwesenheit. Sie hatte diesen Ort bereits vor mehreren Jahrhunderten verlassen. Zuletzt war sie beim Fluss-Hafen ansässig gewesen. Wir reisten umgehend ab. 

 

 

Begleitet von den ersten Strahlen der Sonne ritten wir durch einen Wald. Es tat gut. Zum Beginn der Dämmerung schlugen wir unser Lager erneut am östlichen Ufer des Südlichen Sees auf. Viele Gespräche, Gelächter und Gesang vernahm ich. Zwischen Wachgängen gesellte ich mich zu den anderen. Die Gruppe unterhielt sich über ehemalige Weggefährten. Letztendlich teilte ich eine Geschichte über die Reise mit dem Hobbit-Mädchen. Als sich das Gespräch auf Waldelben östlich des Nebelgebirges konzentrierte, hörte ich aufmerksam zu. 

 

 

Wir ritten am südlichen Seeufer entlang westwärts. Als wir den See endgültig hinter uns ließen, rasteten wir. Der weitere Weg wurde besprochen. Beruhigend ist die Tatsache, dass alle Beteiligten Niederlassungen verschiedener Völker zu meiden gewillt sind. Weiterhin ist kein Erfolg bezüglich der Harfeninspizierung zu verzeichnen. 

 

 

Am nächsten Morgen reisten wir in Richtung des Wildwaldes weiter und schlugen schließlich unser Lager nahe der Oststraße und einiger Hügel auf. In dieser Nacht bezog ich abseits der anderen einen Wachposten und lauschte den Bäumen. 

 

 

Nach Stunden des Reitens erreichten wir den Goldbraunen Fluss nach dem Mittag. Wir warteten den Einbruch der Nacht ab. Der Hauptmann organisierte ein Ruderboot, in welches wir unseren Proviant nebst Ausrüstung verluden. Die Elbin von der Küste führte mit mir gemeinsam dieses Boot zur anderen Seite des Flusses. Die anderen Gruppenmitglieder nahmen sich der Pferde an. Die Arbeitsaufteilung erscheint mir vernünftig, habe ich beispielsweise doch keine enge Bindung zum Ross aus dem versteckten Tal. Die Nacht verbrachten wir am Strand. Menschenlärm drang zu uns herüber. Ich zog mich zurück, um Wache zu halten. 

 

 

Dem Lauf des Goldbraunen Flusses folgten wir am nächsten Morgen. Bald betraten die Pferde das Nordviertel des Auenlandes. Meine Gedanken wanderten zu einer liebgewonnenen Freundin. Schließlich rasteten wir inmitten von Blumen beim Grünfeld. Dieser Abend ist von Heiterkeit geprägt. Den Tanzenden schloss ich mich nicht an. Ein Lied gab ich stattdessen zum Besten. 

 

 

In dem friedlichen Ort Dachsbauten hielten wir für einige Stunden. Die Hobbits nahmen nicht viel Notiz von uns. Wir gingen einander lieber aus dem Weg. Das Essen war gut. Der Schiefertonwald, den wir durchritten, ist recht jung. Im Binsenmoor war Vorsicht geboten und wir nahmen ein langsameres Vorankommen in Kauf, um die Reittiere und uns selbst nicht zu gefährden. In Nadelholh verbrachten wir die Nacht und schlossen uns den feiernden Einwohnern an. Einige kennen meine Freundin aus dem Auenland. Ihr Heimatort liegt nah. Ein Besuch muss aufgeschoben werden. Zu Ehren meiner Freundin sang ich eins ihrer Lieder und spielte gern für das freundliche Volk auf einem Instrument, das sie bereitstellten. 

 

 

Das Auenland verließen wir nach kurzem Ritt. Das Hochland der Blauen Berge durchquerten wir. Die Blauen Berge, die östliche Grenze des Landes der Sieben Flüsse, werfen traurige Schatten. Wir erreichten den Fluss-Hafen und fragten nach dem Aufenthaltsort von Ahandiel. Sie studierte hinter bewachten Türen. Besprochen wurde die Notwendigkeit der Waffenablage. Der aus dem Grünwald stammende Sinda und die Elbin von der Küste boten beide an, meinen Bogen für die Zeit der Unterredung zu verwahren. Den Wachen unterbreitete ich den Vorschlag des Kompromisses, meinen Bogen in die Gemächer zu lassen und dafür draußen auf meinen gefüllten Köcher achtzugeben. Sie willigten ein. Gedankt sei den Valar. Meine Sehne hätte ich zusätzlich ausspannen können. Die Noldo erscheint bemerkenswert wachsam. Jeder solle in ihrem Sichtfeld weilen. Beim Anblick der Harfe wurde Interesse geweckt. Der Gelehrten wird ohne Weiteres gestattet, die Harfe zu halten. Ich bin missgestimmt. Hoffen auf eine zukünftige Gelegenheit, die Harfe selbst zu inspizieren, bleibt bestehen. Ahandiel verkündete, die Harfe sei aus Rotbuchenholz von Doriath gefertigt. Aus was auch sonst. Buchen sind im Besonderen dazu geneigt, Geschichten zu erzählen und mit anderen zu teilen, sodass wir seit jeher Aufzeichnungen zwischen Buchendeckeln schützten und, anders als zum Bogenbau, auch Harfen aus diesem Stoff fertigten. Ahandiel erwähnte persönliche Erinnerungen an die hohen Bäume. Auf mein Nachfragen ging sie nicht ein. Sie will sich zur Nacht zurückziehen, um die Harfe eingehender zu untersuchen. Weitere Unzufriedenheit entsteht. Die Noldo stammt aus Gondolin, demnach sprach sie nicht von hohen Bäumen Doriaths aus ihren Erinnerungen. Es hätte mich gewundert. Nach Verlassen der Bibliothek sprach ich mit dem Hauptmann der Kluft des tiefen Tals. Das Inspizieren der Harfe sprach ich an und erhielt die von mir erwartete Antwort. Ich werde mich weiterhin gedulden. Der Hauptmann handelt im Sinne seiner Pflicht, sodass ich seine Entscheidung respektiere. Wir sprachen über Vermutungen zum weiteren Verlauf der Unternehmung. 

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Themenstarter Veröffentlicht : 14/08/2021 7:10 am
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( Tag / Abend 6 )

 

Das Inspizieren der Harfe durch die Noldo ist abgeschlossen. Das Instrument stammt aus Beleriand. Es ist aus dem Holz vergangener Rotbuchen gefertigt. Natürlich. Feine Gravuren für Kraft und Energie sind angebracht. Eine Saite fehlt, vermutlich herausgerissen. Ahandiel trug ein Gedicht vor. Es handelt von Glanwen und Relan. Die Elbin verschaffte ihrem Freund Zugang zum Geschützten Wald, er entriss ihr die Harfe, das Instrument verstummte und Relan verlor sich im Schatten Doriaths. Eine gängige Version der Geschichte. Auf der Harfe liegt ein Makel, den wir entfernen sollen. Eine Brosche mit eingefasstem Kristall war Teil des Instruments, nun fehlend. Dieses Kunstwerk versorgte die Harfe mit Energie. Angeblich könnten wir bei Zwergen fündig werden und Rohmaterial erlangen, aus dem Ahandiel eine neue Brosche fertigen möchte. Die gesuchten Steine sollen auffallend hell und stark leuchten. Von welchen Steinen die Noldo spricht, entzieht sich nicht meinem Kenntnisbereich. Glanwen spricht scheinbar geradezu aus der Harfe und bittet darum, den Makel zu entfernen. Die Noldo wies uns an, eine Waldläufergruppe aufzusuchen. Wir brachen umgehend auf, zu Fuß. Die Menschen waren hilfreich. Wir gingen zu einem östlich gelegenen Zwergenhafen. Zwerge verwiesen uns auf einen Statthalter. Beryll-Lieferungen aus dem Gebirge wurden scheinbar vor einiger Zeit eingestellt. Der Zwerg war nicht bereit, offen über schönste Steine mit uns zu sprechen. Vorerst zogen wir uns zurück. Gelegenheit zu erneutem Gespräch mit dem Sinda aus dem Grünwald erhielt ich. Er sprach meine Freundin aus dem Auenland an. Seine Aufmerksamkeit hat mich überrascht. Ich erklärte ihm, was es mit meinem Bogen auf sich hat. 

 

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Themenstarter Veröffentlicht : 20/08/2021 12:00 pm
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( Tag / Abend 7 )

 

Die Zeit des Wartens wollte genutzt werden. Besprochen wurde weiteres Vorgehen, falls wir im Zwergenhafen nicht fündig werden sollten. Nach angenehmem Gespräch mit dem Hauptmann der Unternehmung gesellte ich mich zu zwei weiteren Mitgliedern der Gruppe. Einer Wache erklärte ich mein Interesse an der Harfe knapp. Wir lauschten einem Lied des Jüngsten. Für den restlichen Abend habe ich mich zurückgezogen. 

 

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Themenstarter Veröffentlicht : 07/09/2021 10:31 am
Mallengliel
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( Tag / Abend 8 )

 

Am Morgen sprach der Zwerg nach nächtlicher Beratung schließlich mit uns. Er wisse, woher man jene Steine, die wir suchen, beschaffen könne. Bilwisse hatten eine Stätte der Zwerge überfallen. Balgorin, der Vetter des Statthalters, habe die Bergfeste verteidigt. Zu einem geheimen Weg geschickte Späher kehrten nie zurück. Wenn wir den Vetter und sein Volk erfolgreich finden, werden uns die Zwerge bei der Suche nach den Steinen helfen. Dieses Versprechen erhielten wir. Wir erhielten darüber hinaus Decken, Felle, Proviant und einen Siegelring. Der Zwerg führte uns höher ins Gebirge. Er öffnete ein Tor, durch welches wir gingen. Dem Bergpfad folgten wir, bis wir zu einem Spalt im Berg gelangten. Wir rasten und überprüfen unsere Ausrüstung. 

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Themenstarter Veröffentlicht : 07/09/2021 10:32 am